firm bleibt in Coronazeiten optimistisch und anpassungsfähig. Im März 2020 heißt es #wirbleibenzuhause, „Kontaktverbot“. 
Wie geht das? Wer sagt das? Was heißt das? … Wir (er)leben und lernen!  
Vier Wochen später wissen wir besser, wie Arbeiten im Home-Office gelingt (auch unseren Kids), wie Online-Trainings und Telefoncoachings erfolgreich funktionieren, wie wir Meetings anders vorbereiten müssen und was Führung aus der Ferne bedeutet, wie wir das Gewandhausorchester ins Wohnzimmer streamen, was Instagram für Infos aus dem geschlossenen Zoo und dem Kindermuseum bereithält, wie die Uroma lächelt beim österlichen FaceTimeFamilienTreffen, wozu ein professioneller Kunden-Newsletter hilfreich wäre und was überhaupt ein Blog ist – ein riesiger Schritt für die Digitalisierung, die wir uns schon so lange vorgenommen haben. Lernen und Veränderung auf Knopfdruck – beeindruckend! 
Zusätzlich erfahren wir in diesen besonderen Wochen, wie sich Leben in Paar-antäne und der Umgang mit Kontrollverlust anfühlen, wie stabil die Firma aufgestellt ist und wie gut das Krisenmanagement funktioniert, wie anspruchsvoll und wichtig Geduld und positives Denken sind, was (Un)sicherheit mit uns macht und was uns eigentlich wirklich wichtig ist. Wir spüren, was uns am meisten fehlt, wen wir am meisten vermissen und was uns (un)zufrieden sein lässt. Selbstreflexion und persönliche Entwicklung mit Schwung – unbezahlbar! 
Und jetzt? Wie weiter?
Nutzen wir die Zeit! Unsere Gehirne sind intakt – achten wir auf unsere Gefühle, unseren Körper, unsere Sprache und unsere Familie. Suchen wir aktiv nach dem, was uns Sicherheit und Vertrauen gibt, prüfen wir Informationen und unseren immer noch vorhandenen Handlungsspielraum, erfahren wir Neues und pflegen wir Kontakte auch ohne Kontakt. Lernen wir aus dem Erlebten und sichern wir diese Lerneffekte. 
Was sind sonst die neuen Erkenntnisse über den Wert von Bildung, Gesundheit und Pflege, von offenen Grenzen und fast uneingeschränkten Reisemöglichkeiten, von gemeinsam und füreinander Einschränkungen in Kauf nehmen, von der gegenseitigen Unterstützung uvm. nach der „Krise“ noch wert? Was braucht es, um Wertvolles zu bewahren und aus Fehlern zu lernen? Was wollen wir aus dieser Zeit noch mitnehmen – gesellschaftlich, beruflich, privat?
Wir bleiben dran – mutig, fröhlich und lernwillig in geBLOGten Zeiten!